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Umwelttechnik-Staatspreise 2010 vergeben

Wien, 05.02.2010

Andritz Hydro, crystalsol und Ochsner Wärmepumpen sind die Gewinner des Staatspreises für Umwelt- und Energietechnologie 2010, der am 4. Februar in Wien vergeben wurde. Die Auszeichnung würdigt in den Kategorien "Umwelt & Klima", "Forschung & Innovation" sowie "Energie & Effizienz" zukunftsweisende Innovationen und Technologieentwicklungen, heißt es in einer Aussendung des Umweltministeriums.

Ein Matrixturbinenmodul, eine laut den Angaben "innovative, naturschonende Wasserkrafttechnologie, die auch bei bestehenden Stauwerken zum Einsatz kommen kann", brachte der Andritz Hydro GmbH den Kategoriensieg "Umwelt & Klima". Den Wettbewerb um den Staatspreis für "Forschung & Innovation" entschied das Start-up-Unternehmen crystalsol GmbH für sich. Die Auszeichnung erfolgte für eine neuartige, flexible Photovoltaik-Dünnschichttechnologie, die mit einem innovativen Herstellungsverfahren und dem Einsatz kostengünstiger Rohstoffe die Herstellungskosten von PV-Modulen um 50 bis 60 Prozent reduzieren soll. Der Staatspreis in der Kategorie "Energie & Effizienz" wurde an die Firma Ochsner Wärmepumpen GmbH verliehen. Die Firma entwickelte einen Verdampfer, der die Effizienz von Luftwärmepumpen erheblich steigere.

Weitere Anerkennungen...

Nominierungsurkunden erhielten in der Kategorie "Umwelt & Klima": TBB Consulting mit dem Projekt "methaPUR-Biogas als Kraftstoff", Stadtgemeinde Laakirchen - E-Werke Wels AG mit dem Projekt "Photovoltaik-Aktion Laakirchen 2008/2009, PV-Contracting" und der Wasserwirt mit dem Projekt "Mobile Verfahrenstechnik zur Reinigung von Ölabscheiderinhalten". In der Kategorie "Forschung und Innovation" wurden ausgezeichnet: "Austrian Institute of Technology, Energy Department" mit dem Projekt " DG-Demo Netz Konzept - Aktiver Betrieb von elektrischen Verteilnetzen mit hohem Anteil dezentraler Stromerzeugung", Rhomberg Bau GmbH mit dem Projekt "LifeCycle Tower" und Windhager Zentralheizung Technik GmbH mit dem Projekt "VarioWIN - der flexible Pellets- Zentralheizungskessel".

In der Kategorie "Energie & Effizienz" wurden folgende Anerkennungen ausgesprochen: Häusermann GmbH mit dem Projekt "Einsatz innovativer Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz", Telekom Austria AG, Brigitte Schüßler mit dem Projekt "Telepresence" sowie der Verbund mit "Technologisches Leuchtturmprojekt zu Elektromobilität".

...und Sonderpreise

Zusätzlich zu den Staatspreisen und Nominierungen wurden zwei "Ecolinx-Sonderpreise" vergeben. Ein Sonderpreis wurde vom Klima- und Energiefonds im Rahmen seiner Schwerpunktaktivitäten zur Förderung der Photovoltaik gesponsert und erging an die Firma ertex-solar GmbH für ein serienfähiges PV-Indachmodul. Der zweite Sonderpreis wurde der Donau-Universität Krems für das Sunlighthouse - ein CO2-neutrales Plusenergiehaus - zugesprochen.

Die Staatspreise für Umwelt- und Energietechnologie wurden gemeinsam vom Umwelt- (BMLFUW), Infrastruktur- (BMVIT) und Wirtschaftsministerium (BMWFJ) vergeben.

Service: Informationen rund um den Staatspreis sind unter http://www.ecolinx.com abrufbar.

Quelle: APA

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