EVN plant Ausgabe eigener Aktien als Sonderzahlung
Wien, 30.07.2010
Der niederösterreichische Energieversorger EVN will eigene Aktien umwidmen und als Sonderzahlung an Mitarbeiter oder verbundene Unternehmen ausgeben. Es sei geplant, maximal 165.000 Stückaktien (das sind maximal 0,1009 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der EVN) an Arbeitnehmer zu übertragen, teilte die EVN am Donnerstag (29. Juli) mit. Bei EVN besteht derzeit kein Aktienoptionsprogramm.
Die zu übertragenden eigenen Aktien seien auf Inhaber lautende Stammaktien der EVN AG. Die Übertragung der eigenen Aktien an Arbeitnehmer erfolge und ende am 3. August 2010. Der Gegenwert je übertragener Aktie entspreche 90 Prozent des Durchschnitts der Tagesendkurse der Kalenderwochen 27 bis 30 im Jahr 2010. Die Übertragung der eigenen Aktien an die Arbeitnehmer habe auf die Börsezulassung der Aktien des Emittenten keine Auswirkungen, teilte die EVN in einer Aussendung mit.
Mit Beschluss vom 17. Jänner 2008 hat die Hauptversammlung der EVN AG den Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis höchstens 10 Prozent des Grundkapitals der EVN während einer Geltungsdauer von 18 Monaten ab dem Tag der Beschlussfassung zu erwerben. Derzeit verfügt die EVN über 534.864 eigene Aktien, die zusammen rund 0,33 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft bilden.
Quelle: APA
