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Umsätze mehr als verdoppelt

Datum: 11.05.2004

Die österreichische Energiebörse EXAA konnte im 1. Quartal dieses Jahres ihren Umsatz im Stromhandel mit 642 GWh gegenüber dem Vorjahr (287 GWh) mehr als verdoppeln. Etwa 2/3 dieser Umsätze werden von ausländischen Stromhandelsunternehmen getätigt. Die EXAA hat damit bewiesen, dass sie sich zu einem international anerkannten Stromhandelsplatz entwickelt hat.

Insgesamt handeln 26 Unternehmen aus 9 europäischen Ländern an der EXAA. Weitere sechs Handelsunternehmen beabsichtigen den Börsehandel an der EXAA aufzunehmen, zwei davon aus der Schweiz und aus Ungarn stehen unmittelbar vor ihrer Zulassung. Eine weitere Steigerung der Umsätze erwarten wir durch den Handel von Unternehmen aus den neuen EU-Mitgliedsländern, insbesondere aus Slowenien und Ungarn.

Auf größtes Interesse stoßen auch die neuen Geschäftsfelder, der Handel mit Herkunftsnachweisen für Strom aus Wasserkraft und der Handel mit CO2-Zertifikaten. Bei einer unlängst im Wirtschaftsministerium und bei der Wiener Börse abgehaltenen Veranstaltung zu diesem Thema haben rund 100 Personen aus allen wichtigen Industriebetrieben Österreichs teilgenommen und sich sehr für den CO 2-Zertifikathandel interessiert. Ein Börsehandel mit diesen Produkten ist eine wesentliche Voraussetzung für eine transparente Preisbildung.

Mit dieser Entwicklung im Kerngeschäft   ist auch der wirtschaftliche Erfolg der EXAA gesichert. Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist davon auszugehen, dass die EXAA schon heuer die Phase der Anfangsverluste verlassen wird.

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