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Company News
Erfolgreiche Simulation für den europäischen CO2 Handel in Österreich
Datum: 24.02.2005
Vom 7. bis 18. Februar 2005 führten die EXAA (Energy Exchange Austria) und die Registerservicestelle ECRA (Emission Certificate Registry Austria GmbH) unter hoher Beteiligung betroffener Unternehmen und internationalen Zertifikate-Händlern gemeinsam eine erfolgreiche Simulation für den Börsehandel von CO2 Zertifikaten durch.
An der Simulation des EXAA Handelssystems nahmen dabei 30 in- und ausländische Interessenten teil. Dabei waren aus Österreich rund 75% des nationalen Allokationsvolumens vertreten. Ziel der Simulation war die Erprobung der betreffenden Handelsabläufe und der Schnittstellen zwischen Registerservicestelle und EXAA.
Aufnahme des Börsehandels
Die Aufnahme des Handels an der EXAA kann unmittelbar nach der Einbuchung des
nationalen Allokationsplans in der Registerservicestelle erfolgen. Dies wird nach den
abgeschlossenen Tests mit dem CITL erfolgen. Mit dem Spothandel mit CO2 Zertifikaten wird ein viel
beachtetes und wichtiges Zeichen gesetzt.
Hintergrund
In Rahmen der weltweiten Umsetzung des Kyoto-Protokolls trat in Österreich am 1. Mai 2004 das
Emissionszertifikategesetz in Kraft. Durch dieses Gesetz wurden letztes Jahr die juristischen
Rahmenbedingungen zur Erreichung des österreichischen Reduktionsziels von 13 % auf Basis von 1990
der Emissionen von Treibhausgasen geschaffen.
Das BM für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft legt dabei den Nationalen Allokationsplan für die betroffenen Anlagen fest. Aus diesem geht u. a. die Zuteilung der Emissionszertifikate an die Inhaber, bezogen auf die genehmigten Anlagen, hervor. Die Rechtslage ermöglicht und unterstützt ausdrücklich den Handel von Emissionszertifikaten. Zukünftig können die betroffenen Unternehmen CO2 Zertifikate handeln, um eventuelle Über- oder Unterdeckungen zu Marktpreisen ausgleichen zu können.
Die österreichische Energiebörse (EXAA – Energy Exchange Austria) hat frühzeitig auf die Kyoto-Initiative reagiert und seit März letzten Jahres an einem konkreten CO2 Börsenkonzept gearbeitet. Als Ergebnis bietet die EXAA ihren Teilnehmern ein neues Marktsegment, die Umweltprodukte, an, in dem der Handel mit CO2 Emissionszertifikaten an zwei Dienstagen im Monat in Kürze beginnen wird.
Die Neutralität einer Börse, die Anonymität der Orders und die umgehende Veröffentlichung von Preisinformationen sind die wichtigsten Kriterien für den regulierten und überwachten Börsehandel an der EXAA mit seinen fairen und transparenten Marktbedingungen. Aufgrund der strengen gesetzlichen Bestimmungen und ständiger Überprüfung aller Kriterien, ist die EXAA als Central Counterparty für den Marktteilnehmer ein verlässlicher Partner bei seinen Geschäften, sei es im Energiemarkt oder im Umweltmarkt.
Um den sehr unterschiedlichen Geschäftsmodellen kleinerer und größerer Unternehmen Rechnung zu tragen hat die EXAA für Ihre Teilnehmer ein flexibles Tarifmodell mit drei Tarifklassen entworfen. Die Gesamtgebühren sind je Abwicklungskonto (Teilnehmer) mit maximal 20.000 €/Jahr nach oben gedeckelt und beinhalten auch die Abwicklungsgebühr für die Transaktionen.
Das seit Jahren erprobte Handelssystem der EXAA besticht durch seine Robustheit und den einfachen Zugang über Internet mittels herkömmlichen Browser und ohne zusätzliche Spezialsoftware. Damit bietet die EXAA für alle Teilnehmergruppen einen attraktiven Marktzugang bei maßgeschneiderten Gebühren.
