Stromhandel, Beschaffungsstrategien und grenzüberschreitende Kapazitäten

Bedächtig bei wichtigen Grundsatzentscheidungen und dann rasch im Handel sein können!

Dipl.-Ing. Felix Diwok, Geschäftsführer, Inercomp GmbH

 

  • Handel und Preisbildung an europäischen Energiemärkten
  • Beschaffungsstrategien - longterm und shortterm Betrachtung
  • Trennung der AT - DE Preiszone und die Konsequenzen
  • Grenzkapazitätsbewirtschaftung in Europa
  • Lösungsmodelle: von regionalen Auktionen zu lastflussbasiert gekoppelten Märkten
  • Börsenplätze und regionale Märkte in Europa

 
In diesem Modul werden Sie umfassend über die verschiedenen Aspekte des Energiehandels informiert.
 
Im ersten Beitrag machen wir Sie zunächst mit den Grundlagen des Energiehandels, der Preisbildung und den Einflussfaktoren unterschiedlicher Primärenergieträger auf den Strompreis vertraut. Danach richten wir unseren Blick auf den aktiven Handel, Termin- und Spotmärkte bis hin zu Preisabsicherungsinstrumenten. Entscheidungsgrundlagen und Beschaffungsstrategien werden in der Gruppe besprochen und mit Übungsbeispielen vertieft.
 
Der nächste Beitrag befasst sich mit der Problematik von Kapazitätsengpässen in Europa - insbesondere die seit Oktober 2018 getrennten Marktgebiete Österreich/Deutschland. Es werden die europäischen Auktionsmethoden (Joint Allocation Office) vorgestellt und der aktuelle Stand der Entwicklung des lastflussbasierten gesamteuropäischen market couplings.
 
Der abschließende Beitrag behandelt die Märkte und Börsenplätze Euopas. Schwerpunkte sind die Entwicklung des zentral- und südosteuropäischen Raumes und der Weg von monopolisierten Teilmärkten hin zu einem europäischen Gesamtmarkt.
 

Am Ende des Tages haben Sie in Erfahrung gebracht, wie...

  • der Strommarkt in Europa aufgebaut ist und welche europäischen Entwicklungen sich abzeichnen.
  • Regionale Märkte sich formen und welche Marktplätze, Regionen und Börsen in Europa derzeit bestehen.
  • der Stromhandel in der Praxis abläuft.
  • Beschaffungsstrategien, Hedging, Spothandel, Terminhandel, Preisbeeinflussungsfaktoren etc. funktionieren.
  • die Engpässe in Europa bewirtschaftet werden.
  • Lösungsmodelle für die zukünftige Betreuung von Kapazitätsengpässen in Europa entwickelt werden.