Kurzfristmärkte, Energielieferverträge und Herausforderungen der Energiewende & Digitalisierung

 

Erneuerbare Energien, Nachweis der Herkunft, kein Atomstrom, Erfüllung der 20/20/20-Vorgaben –das sind alles Schlagworte die man nahezu täglich in den Medien liest. Das Segment Grünstrom wird daher auch im Laufe der nächsten Jahre eines der wichtigsten energiepolitischen Themen bleiben.

Dipl. Ing. Ronald Gjurkowitsch, MBA; Business Development - EXAA

 

  • Energielieferverträge (speziell in der Preiszone Österreich)
  • Produktgestaltung unter Berücksichtigung zahlreicher Anforderungen wie Energieeffizienz, Ökostromstromzuweisung, Herkunftsnachweise, Labeling etc.
  • Kurzfristmärkte (Pot/Intraday/Regelenergie) - Preisbildung in Österreich und Preiseinflussfaktoren
  • Flexible Belieferung/Erzeugung und Digitalisierung im Bereich kleiner Anlagen
  • Pooling & Aggregatoren
  • Fördermanagement Ökostrom und Öko-Bilanzgruppe
  • Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen - Stand der operativen Umsetzung der EU-Richtlinie
     

Klimaziele, Energiewende und voranschreitende Digitalisierung gewinnen zunehmend Einfluss auf die Energieversorgung und den Strommarkt. Dezentrale Kleinerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen, regionale Versorgungskonzepte und erhöhte Anforderungen an die Verteilnetze benötigen auch neue  Lösungen - insbesondere nach Auftrennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone.

Im Rahmen unseres neuen Moduls beleuchten wir den Kurzfristmarkt (Spot/Intraday/Regelenergie) speziell für das Marktgebiet Österreich. Wir geben einen Überblick über Energieverträge und was man beim Vertrieb eines Energieproduktes berücksichtigen muss (von Ökozuweisung über Energieeffizienz bis zu Herkunftsnachweisen und Labeling).

Weiters werden onnovative Konzepte zur Nutzung von Anlagen-Pools, flexibler Erzeugung und Abnahme vorgestellt sowie über technische Weiterentwicklungen wie "Aggregatoren" oder entensivierte Digitalisierung berichtet.

Nach Darstellung des Ökostrom-Fördermanagements der OeMAG wird der Tag mit dem Thema "Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen - Umsetzung der EU Richtlinie in Österreich" beschlossen.


Am Ende des Moduls haben Sie erfahren, wie…

  • Energieverträge aussehen und optimal gestaltet werden können
  • die Öko-Zuweisung, Energieeffizienz und Herkunftsnachweise im Vertrieb und Produktgestaltung zu berücksichtigen sind
  • die Preisbildung am Kurzfristmarkt Österreichs funktioniert
  • flexible (Klein-)Anlagen und flexible Abnahme bewirtschaftet werden können
  • das Fördermanagement und die Öko-Bilanzgruppe funktionieren
  • was "gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen" sind und wie diese abgerechnet werden