teem Strom Palais Liechtenstein

  • Veränderungen sind in der Energiebranche Standard.

    Bleiben Sie am Ball!

     

    Energieberater

    Alexander Thuma

    • Vom Monopol zum liberalisierten Markt
    • Rechtliche Rahmenbedingungen
    • Strukutur und Marktmodell, Einführung in Clearing, Handel und Preisbildung
    • Regulatorischer Rahmen und das Stromnetz

     

    Wir geben Ihnen einen Überblick über die Funktionsweise des Strommarkts und vermitteln Ihnen die Zusammenhänge zwischen historischen Gegebenheiten, rechtlichen Rahmenbedingungen, technischen Voraussetzungen und wirtschaftlichem Handeln.

     

    Nach einer kurzen Einführung in die historische Entwicklung der Energiewirtschaft in Österreich - von der Entstehung der ersten Stromnetze bis hin zum EU-Beitritt und der Umsetzung der Vollliberalisierung - erläutern wir die rechtlichen Rahmenbedingungen im liberalisierten Energiemarkt.

     

    Im Anschluss stellen wir die wichtigsten Begriffe und Prozesse des Marktmodells vor und geben eine Einführung in die Welt der Stromnetze. Dieses Basiswissen zu Bilanzgruppensystem, Energiemarktclearing, Handel und Preisbildung sowie die dazugehörigen Fachbegriffe bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Module.
     
    Am Ende des Tages haben Sie essenzielle Informationen über Abläufe und Fachbegriffe erhalten und konkret in Erfahrung gebracht, wie …

    • der Strommarkt in Österreich gewachsen und strukturiert ist.
    • die rechtlichen Rahmenbedingungen hierzulande im Einklang mit den EU-Richtlinien funktionieren.
    • das Marktmodell die Trennung von Monopolnetz und Wettbewerb (Erzeugung/Vertrieb) gewährleistet.
    • Ausgleichsenergie be- und verrechnet wird.
    • die Preisbildung an Termin- und Spotmärkten funktioniert.
    • die Funktionalitäten und die Wertschöpfungskette „Produktion - Netz - Handel" aufgebaut sind.
    • Regulierung und Tarife eine faire Netzabrechnung gewährleisten.
  • Digitalisierung und technischer Fortschritt fordern eine ständige Weiterentwicklung der technischen und finanziellen Abrechnung des Strommarktes.

     

    Vorstand APCS

    Dipl.-Ing. Franz Keuschnig

    • Akteure des Bilanzgruppenmodells
    • Teilnahme am österreichischen Strommarkt
    • Bilanzgruppenmanagement und Datenschnittstellen
    • Entstehungskosten und Verrechnung von Ausgleichsenergie
    • Unterschiedliche Produkte und Organisation des Regelenergiemarktes
    • Wechselmanagement, Energy Link sowie Neuerungen bei Datenmeldung und Abrechnung

     

    Wir vermitteln Ihnen die Funktionsmechanismen des Strommarktes (Clearing & Settlement), die Kommunikationswege und die Organisation des Regelenergiemarktes und Sie erhalten eine umfassende Einführung in das Marktmodell. Dabei gehen wir besonders auf die technischen und administrativen Voraussetzungen für eine Teilnahme am Energiemarkt und das Beziehungsgeflecht der Marktteilnehmer untereinander ein.

     

    Zum Verständnis des Datenmanagements und der Fahrplanabwicklung werden Schritt für Schritt die notwendigen Abläufe und international verwendeten Formate erklärt. Neben der Beschreibung des Datenflusses erläutern ExpertInnen der Verrechnungsstelle (APCS) auch die Verwendung der Informationen für das "Clearing".

     

    Nachdem die grundsätzlichen Modelle und Abläufe vorgestellt wurden, lernen Sie den Regelenergiemarkt mit seinen vielfältigen Ausprägungen kennen. Die verschiedenen Formen der Regelenergie werden detailliert erklärt und ihr Zusammenwirken - auch im Rahmen des europäischen Verbundnetzes (ENTSO-E) - erläutert. Dies beinhaltet auch die Darstellung des Preismodells für die Verrechnung der Ausgleichsenergie und das notwendige Risikomanagement zum Schutz aller am österreichischen Strommarkt aktiven Unternehmen.
    Den Abschluss bildet die Vorstellung der Wechselplattform "Energy Link" und der Wechselprozesse.


    Am Ende des Tages haben Sie erfahren, wie …

    • das Bilanzgruppenmodell im Detail aufgebaut ist.
    • die Bedingungen für eine Teilnahme am österreichischen Strommarkt aussehen.
    • die Regelenergiebewirtschaftung - sowohl technisch als auch wettbewerbsmäßig - funktioniert.
    • sich die Kosten für Ausgleichsenergie zusammensetzen und weiterverrechnet werden.
    • das Datenmanagement und die Kommunikation zwischen den Marktteilnehmern funktionieren.
    • das Risiko- und Sicherheitsmanagement aufgebaut ist.
    • die Wechselprozesse organisiert werden.
  • Mit Bedacht wichtige Grundsatzentscheidungen treffen und dann rasch im Handel sein!

     

    Geschäftsführer, Inercomp GmbH

    Dipl.-Ing. Felix Diwok

    • Handel und Preisbildung an europäischen Energiemärkten
    • Beschaffungsstrategien - longterm- und shortterm-Betrachtung
    • Trennung der AT/DE-Preiszone und die Konsequenzen
    • Grenzkapazitätsbewirtschaftung in Europa
    • Lösungsmodelle: von regionalen Auktionen zu lastflussbasiert gekoppelten Märkten
    • Börsenplätze und regionale Märkte in Europa


    Wir informieren Sie umfassend über die verschiedenen Aspekte des Energiehandels und machen Sie zunächst mit den Grundlagen des Energiehandels, der Preisbildung und den Einflussfaktoren unterschiedlicher Primärenergieträger auf den Strompreis vertraut. Danach richten wir unseren Blick auf den aktiven Handel, Termin- und Spotmärkte bis hin zu Preisabsicherungsinstrumenten. Entscheidungsgrundlagen und Beschaffungsstrategien werden in der Gruppe besprochen und mit Übungsbeispielen vertieft.

     

    Anschließend befassen wir uns mit der Problematik von Kapazitätsengpässen in Europa - insbesondere den seit Oktober 2018 getrennten Marktgebieten AT/DE. Wir stellen die europäischen Auktionsmethoden (Joint Allocation Office) sowie den aktuellen Stand der Entwicklung des lastflussbasierten gesamteuropäischen market couplings vor.

     

    Zuletzt behandeln wir die Märkte und Börsenplätze Euopas. Schwerpunkte sind die Entwicklung des zentral- und südosteuropäischen Raums und der Weg von monopolisierten Teilmärkten hin zu einem europäischen Gesamtmarkt.
     
    Am Ende des Tages haben Sie erfahren, wie ...

    • der Strommarkt in Europa aufgebaut ist und welche europäischen Entwicklungen sich abzeichnen.
    • sich regionale Märkte formen und welche Marktplätze, Regionen und Börsen in Europa derzeit bestehen.
    • der Stromhandel in der Praxis abläuft.
    • Beschaffungsstrategien, Hedging, Spothandel, Terminhandel, Preisbeeinflussungsfaktoren etc. funktionieren.
    • die Engpässe in Europa bewirtschaftet werden.
    • Lösungsmodelle für die zukünftige Betreuung von Kapazitätsengpässen in Europa entwickelt werden.
  • Komplexe energiewirtschaftliche Anforderungen bewältigt man am besten gemeinsam auf Basis des besten Informationsstandes.

     

    Smart Technologies

    Andreas Wolf

    • Energielieferverträge (speziell in der Preiszone AT)
    • Produktgestaltung unter Berücksichtigung zahlreicher Anforderungen wie Energieeffizienz, Ökostromstromzuweisung, Herkunftsnachweise, Labeling etc.
    • Kurzfristmärkte (Pot/Intraday/Regelenergie) - Preisbildung in Österreich und Preiseinflussfaktoren
    • Flexible Belieferung/Erzeugung und Digitalisierung im Bereich kleiner Anlagen
    • Pooling & Aggregatoren
    • Fördermanagement Ökostrom und Öko-Bilanzgruppe
    • Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen - Stand der operativen Umsetzung der EU-Richtlinie
       

    Klimaziele, Energiewende und voranschreitende Digitalisierung gewinnen zunehmend Einfluss auf die Energieversorgung und den Strommarkt. Dezentrale Kleinerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen, regionale Versorgungskonzepte und erhöhte Anforderungen an die Verteilnetze benötigen auch neue Lösungen - insbesondere nach Auftrennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone.

     

    Wir beleuchten den Kurzfristmarkt (Spot/Intraday/Regelenergie) speziell für das Marktgebiet Österreich. Wir geben einen Überblick über Energieverträge und was man beim Vertrieb eines Energieproduktes berücksichtigen muss (von Ökozuweisung über Energieeffizienz bis zu Herkunftsnachweisen und Labeling).

     

    Weiters stellen wir innovative Konzepte zur Nutzung von Anlagen-Pools, flexibler Erzeugung und Abnahme vor und berichten über technische Weiterentwicklungen wie "Aggregatoren" oder entensivierte Digitalisierung.

    Nach Darstellung des Ökostrom-Fördermanagements der OeMAG schließen wir mit dem Thema "Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen - Umsetzung der EU Richtlinie in Österreich".


    Am Ende des Moduls haben Sie erfahren, wie …

    • Energieverträge aussehen und optimal gestaltet werden können.
    • die Öko-Zuweisung, Energieeffizienz und Herkunftsnachweise im Vertrieb und Produktgestaltung zu berücksichtigen sind.
    • die Preisbildung am Kurzfristmarkt Österreichs funktioniert.
    • flexible (Klein-)Anlagen und flexible Abnahme bewirtschaftet werden können.
    • das Fördermanagement und die Öko-Bilanzgruppe funktionieren.
    • "gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen" abgerechnet werden und was man darunter versteht.
  • Für die Optimierung eines Handelsportfolios ist der Börsenhandel ein wichtiges Instrument. Ich freue mich, Ihnen den Handel an der EXAA näher zu bringen.

     

    Leiterin Market Operations, EXAA

    Mag. (FH) Sabine Wanger 

    • Einführung in den Börsenhandel
    • Trennung der Preiszonen AT/DE im Spothandel
    • EXAA Handelssystem mit Onlinepräsentation
    • Finanzielles Clearing und Risikomanagement
    • Prüfung zum Erwerb des Börsenhändlerdiploms


    Wir befassen uns speziell mit dem Spothandel an der österreichischen Strombörse EXAA. Um an der Strombörse handeln zu können, benötigt man gemäß österreichischem Börsegesetz das sogenannte „Händlerdiplom", das im Rahmen dieses Moduls erworben werden kann. Über 1.500 Stromhändler und andere Interessierte aus ganz Europa haben bereits teilgenommen und die erforderliche Händlerprüfung erfolgreich bestanden.

     

    Die rechtlichen Anforderungen, die technische Funktionsweise sowie die Einbettung des Börsehandels in das Marktmodell werden detailliert erläutert. Schwerpunktthemen sind natürlich der Handel an der Strombörse sowie die Preisbildung und die Zuschlagskriterien. Die Trennung des Marktgebietes AT/DE im Oktober 2018 hatte wesentlichen Einfluss auf den Börsenhandel und wird in den Präsentationen natürlich entsprechend berücksichtigt.

     

    Abschließend wird die finanzielle Abwicklung von Börsegeschäften besprochen und die Absicherung der Erfüllung aller Verpflichtungen aus dem Handel durch das Risikomanagement-System der EXAA vorgestellt.

     

    Im Anschluss an die Vorträge haben Sie die Möglichkeit eine Prüfung abzulegen, nach deren erfolgreichem Bestehen Ihnen das Händlerdiplom ausgestellt wird. Das Diplom berechtigt Sie, als Händler an der EXAA teilzunehmen.
     
    Am Ende des Tages haben Sie erfahren, wie …

    • die österreichische Strombörse technisch und rechtlich aufgebaut und im Marktmodell integriert ist.
    • die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Spotmarkt aussehen.
    • es zu Preisbildung und Geschäftsabwicklung kommt.
    • das Handelssystem aussieht und ein Börsenhandel an der EXAA in der Praxis abläuft.
    • das Sicherheits- und Risikomanagement an der EXAA aufgebaut ist.
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